{"id":2189,"date":"2022-05-18T11:01:13","date_gmt":"2022-05-18T09:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/?p=2189"},"modified":"2022-06-17T17:32:18","modified_gmt":"2022-06-17T15:32:18","slug":"mitarbeitendenfuehrung-in-der-neuen-arbeitswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/mitarbeitendenfuehrung-in-der-neuen-arbeitswelt","title":{"rendered":"Mitarbeitendenf\u00fchrung in der neuen Arbeitswelt"},"content":{"rendered":"<p>Wer schnell sein will, muss kooperieren k\u00f6nnen und wollen. Steile Hierarchien mit einem hohen Anteil an Top-down Entscheidungen werden in punkto Geschwindigkeit mit flachen, netzwerkartigen und anpassungsf\u00e4higen Strukturen nicht mithalten k\u00f6nnen. Um solche reaktionsschnelle F\u00fchrungssysteme entwickeln und einf\u00fchren zu k\u00f6nnen, brauchen wir eine starke Kooperationskultur auf der Basis von psychologischer Sicherheit, d.h. ein Kooperationsklima, in dem sich alle Beteiligten angstfrei \u00e4ussern k\u00f6nnen und f\u00fcr ihre Beitr\u00e4ge Wertsch\u00e4tzung erhalten, wie es Harvard-Professorin Amy Edmondson in ihrem Buch \u00abThe Fearless Organization\u00bb sehr gut beschrieben hat. Nicht von ungef\u00e4hr wurde sie f\u00fcr ihre Beitr\u00e4ge Ende 2021 als Nr.1 unter den global Top50 Thinkers in Management gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wer eine psychologische Sicherheit f\u00f6rdern will, muss das auf den Grundpfeilern Respekt, Vertrauen und Wertsch\u00e4tzung aufbauen. Damit haben viele Menschen kein Problem, solange ihnen die Menschen, denen sie Respekt, Vertrauen und Wertsch\u00e4tzung geben sollen, sympathisch sind. Sympathie aber zu einer Grundbedingung der F\u00fchrung zu machen, funktioniert nicht. Was man bewerkstelligen kann als F\u00fchrungskraft, ist ein gutes Kennenlernen der Mitarbeitenden untereinander. Jemandem, den ich sehr gut kenne, kann ich vertrauen, auch wenn ich ihn nicht unbedingt nett finde.<\/p>\n  \n  <div class=\"box right courses\">\n          <div class=\"course clickable\">\n        <h5>Executive School Studiengang:<\/h5>\n        <div class=\"terms\">\n                  <\/div>\n\n        <h4>\n          <a target=\"_self\" href=\"https:\/\/unternehmerschule.unisg.ch\/de\/programme\/beyond-leadership\">Beyond Leadership<\/a>        <\/h4>\n\n        <div class=\"description\">\n          In einer Welt, in der Hierarchien zwar auf dem Papier noch existieren, aber in der Realit\u00e4t l\u00e4ngst durch agile Arbeitsformen abgel\u00f6st sind, brauchen wir Followership, das \u00fcber traditionelle Leadership-Ans\u00e4tze hinausgeht. Denn die Voraussetzung f\u00fcr eine wirklich gute Kooperation ist das Vertrauen zwischen den handelnden Personen.\r\n\r\nGenau das gelingt mit \u201eBeyond Leadership\u201c auf eine ebenso verbl\u00fcffend einfache wie vor allem wirksame Vorgehensweise. Das Seminar zeigt nicht nur, wie die Methode funktioniert und warum sie funktioniert, sondern alle Teilnehmenden werden bef\u00e4higt, \u201eBeyond Leadership\u201c in ihrem Unternehmen erfolgreich anzuwenden.        <\/div>\n      \n      <\/div>\n        <\/div>\n  \n<p>Wer m\u00f6chte, dass sich seine Mitarbeitenden besser kennenlernen, muss Prozesse und Instrumente einsetzen, die das einfach und nachhaltig f\u00f6rdern. Wissenschaft und Praxis kennen eine ganze Reihe entsprechender Methoden, die unterschiedlich aufwendig sind und je nach Kontext sehr wirksam sein k\u00f6nnen. Unter diesen Ans\u00e4tzen gibt es mit \u00ab<a href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/en\/node\/1623\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beyond Leadership<\/a>\u00bb etwas, das die Erfinder Patrick Cowden, Matthias M\u00f6lleney und Prof. Dr. Sybille Sachs als Vehikel bezeichnen, weil es sehr einfach angewendet werden und sehr leicht auf unterschiedliche Ausgangslagen angepasst werden kann. Das Kernelement \u00abConnect\u00bb aus dem Beyond Leadership Vehikel dauert nur wenige Minuten, aber mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit ver\u00e4ndert es die Kultur in einem Team nachhaltig. Das \u00abGeheimnis\u00bb liegt in einer sehr konsequenten Ausrichtung auf die pers\u00f6nlichen Werte der Teammitglieder und auf eine tiefe und authentische gegenseitige Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p>Wer zukunftsf\u00e4hig f\u00fchren will, muss dienen k\u00f6nnen und wollen. Als F\u00fchrungskraft muss ich Bedingungen schaffen, die es dem Mitarbeitenden leicht machen, miteinander zu kooperieren und dabei ihre St\u00e4rken und Begabungen einzubringen. Diese Erkenntnis ist nicht neu, sie ist zum Beispiel bereits 1960 von Douglas McGregor in seinem Buch \u00abThe Human Side of Enterprise\u00bb entwickelt worden. Bereits damals hat er flache Hierarchien und selbstbestimmtes Arbeiten gefordert. Inzwischen haben wir die Instrumente und Methoden dazu, nicht zuletzt auch durch die Digitalisierung. Und jetzt haben wir mit <a href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/en\/node\/1623\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beyond Leadership<\/a> ein passendes Vehikel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer schnell sein will, muss kooperieren k\u00f6nnen und wollen. Steile Hierarchien mit einem hohen Anteil an Top-down Entscheidungen werden in punkto Geschwindigkeit mit flachen, netzwerkartigen und anpassungsf\u00e4higen Strukturen nicht mithalten k\u00f6nnen. 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Gefragt ist zwar nach wie vor eine gut ausgewogene Mischung aus strategischen F\u00e4higkeiten und authentischem Vorbildhandeln, aber das muss in Zukunft einhergehen mit einer dienenden Grundhaltung und einem Fokus auf die St\u00e4rken der Mitarbeitenden und auf die Kooperation aller Beteiligten. Hinzu kommt die Dimension der Geschwindigkeit, die in den Anpassungs- und Entscheidungsprozessen immer wichtiger wird. <\/p>\n","school":false},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2189"}],"collection":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2189\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}