{"id":2168,"date":"2022-03-18T14:01:41","date_gmt":"2022-03-18T13:01:41","guid":{"rendered":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/?p=2168"},"modified":"2022-03-18T14:17:36","modified_gmt":"2022-03-18T13:17:36","slug":"bei-fehlendem-selbstvertrauen-braucht-es-aktive-unterstuetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/bei-fehlendem-selbstvertrauen-braucht-es-aktive-unterstuetzung","title":{"rendered":"Bei fehlendem Selbstvertrauen braucht es aktive Unterst\u00fctzung"},"content":{"rendered":"<p>Ob gef\u00fchlt oder vermisst, wahrgenommen oder gemessen &#8211; Vertrauen spielt unweigerlich eine entscheidende Rolle bei der Verfolgung neuer beruflicher Chancen. Ein Mangel an Selbstvertrauen f\u00fchrt jedoch oft zu Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgef\u00fchlen und kann sich schliesslich in unausgesprochenen Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen, ineffektivem Selbstmarketing, suboptimalen Positi-onen, verpassten Chancen auf Gehaltserh\u00f6hungen und Boni und schliesslich in einem chronischen Gef\u00fchl der Unzufriedenheit \u00e4ussern.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4ssig ist Selbstvertrauen ein zentrales Thema bei Frauen, die am Programm &#8222;Women Back to Business&#8220; teilnehmen und nach einer Familienpause oder pers\u00f6nlichen Pause wieder ins Berufsleben einsteigen m\u00f6chten. Die WBB-Teilnehmerinnen sind hoch qualifizierte und hoch motivierte Talente. Dennoch untersch\u00e4tzen viele der Frauen ihre Kompetenzen und halten sich f\u00fcr unter-qualifiziert oder &#8222;nicht gut genug&#8220; f\u00fcr ihre beruflichen Tr\u00e4ume.<\/p>\n<p>Das mangelnde Selbstvertrauen der Frauen, die ins Berufsleben zur\u00fcckkehren, hat verschiedene Ursachen. Viele WBB-Teilnehmerinnen haben Jahre der Kindererziehung hinter sich und\/oder sind als nachziehende Ehefrau oder Partnerin neu in der Schweiz. Oft gehen diese Frauen davon aus, dass ihre F\u00e4higkeiten veraltet sind, dass der Markt j\u00fcngere Talente sucht und dass die Arbeitgeber Schwierigkeiten haben werden, ihren nicht linearen Karriereweg zu verstehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Frauen, die weder eine Schweizer Landessprache sprechen noch ein Diplom einer Schweizer Universit\u00e4t besitzen, k\u00f6nnen die H\u00fcrden und das mangelnde Vertrauen noch gr\u00f6sser sein &#8211; selbst wenn sie beeindruckende akademische Zeugnisse und entsprechende berufliche Kenntnisse und Erfahrungen mitbringen. Mangelndes Selbstvertrauen macht sich oft schon bei der Stellensuche, bei Vorstellungsgespr\u00e4chen und Verhandlungen bemerkbar. Daher bewerben sich Frauen oft auf Stellen, f\u00fcr die sie \u00fcberqualifiziert sind, wenn sie sich \u00fcberhaupt bewerben.<\/p>\n<p>Das WBB-Programm begegnet diesem allumfassenden Mangel an Selbstvertrauen, indem es zus\u00e4tzlich zu einer umfassenden Managementausbildung, Skills-Workshops und Trainings zur Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung anbietet, die darauf ausgerichtet sind, diese Probleme anzugehen und die Teilnehmerinnen aktiv dabei zu unterst\u00fctzen, ihre F\u00e4higkeiten wieder aufzubauen und ihr Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Dazu geh\u00f6ren Bewerbungs- und Vorstellungsgespr\u00e4chsf\u00e4higkeiten, effektive Kommunikation im Team, klarer und positiver Ausdruck der eigenen Kompetenzen, Interessen und Vorlieben, Aushandeln von Gehaltsvorstellungen und schliesslich die \u00dcbernahme der Verantwortung f\u00fcr die eigene Karriere mit Zuversicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/de\/programme\/wbb\">Mehr zum WBB-Programm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob gef\u00fchlt oder vermisst, wahrgenommen oder gemessen &#8211; Vertrauen spielt unweigerlich eine entscheidende Rolle bei der Verfolgung neuer beruflicher Chancen. 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Das Magazin Psychology Today bezeichnet Selbstvertrauen als den Glauben an sich selbst und die \u00dcberzeugung, dass man die F\u00e4higkeit und den Willen hat, die Herausforderungen des Lebens zu meistern und erfolgreich zu sein.<\/p>\n","school":false},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2168"}],"collection":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}