{"id":1531,"date":"2020-04-01T15:22:57","date_gmt":"2020-04-01T13:22:57","guid":{"rendered":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/?p=1531"},"modified":"2020-04-01T15:33:43","modified_gmt":"2020-04-01T13:33:43","slug":"law-and-management-lam-von-der-gruendung-bis-zur-stabsuebergabe-und-darueber-hinaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/law-and-management-lam-von-der-gruendung-bis-zur-stabsuebergabe-und-darueber-hinaus","title":{"rendered":"Law and Management (LAM) \u2013 von der Gr\u00fcndung bis zur Stabs\u00fcbergabe und dar\u00fcber hinaus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Leo Staub \u2013 wie sind Sie akademischer Direktor des Bereiches Law and Management der Executive School geworden<\/strong><strong>?<br \/>\n<\/strong>Ich hatte ganz einfach Gl\u00fcck. Peter Gomez, der damalige Rektor der Universit\u00e4t St.Gallen, erkannte das Potential der Themen an der Schnittstelle von Recht und Management und bat mich, ein Weiterbildungsangebot aufzubauen. Ich war mit meinem akademischen und praktischen Rucksack zur richtigen Zeit verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Errungenschaften im Bereich Law and Management?<br \/>\n<\/strong>Es ist uns wohl gelungen, f\u00fcr die HSG in Europa eine Vorreiterstellung in der Entwicklung des Themas Legal Management einzunehmen. Zusammen mit einigen wenigen Universit\u00e4ten in den USA, im UK und in Australien d\u00fcrfen wir daran mitwirken, das Thema voranzubringen.<\/p>\n<p><strong>Wie war der Bereich bei der Gr\u00fcndung 2006 aufgestellt?<br \/>\n<\/strong>Das Thema existierte in der akademischen Welt vor Mitte der 90er-Jahre schlicht nicht. Erst vor rund 25 Jahren begannen Universit\u00e4ten, sich f\u00fcr die betriebswirtschaftliche Durchdringung des Rechtsmarktes zu interessieren. Wir durften diese Entwicklung von Anfang an mitpr\u00e4gen. Dass uns die HSG 2006 die Chance gab, hier mitzuarbeiten, erf\u00fcllt mich mit grosser Dankbarkeit.<\/p>\n<p><strong>Wo werden Sie mit Ihrer Arbeit Spuren hinterlassen?<br \/>\n<\/strong>Ich freue mich, wenn immer mehr Anw\u00e4ltinnen und Anw\u00e4lte in Kanzleien und Rechtsabteilungen ihre Arbeit als Beitrag zur Schaffung von \u00f6konomisch messbarem Mehrwert f\u00fcr Unternehmen und Privatpersonen begreifen und sich an diesem Anspruch auch messen lassen. Ebenso befriedigend ist es zu sehen, dass F\u00fchrungskr\u00e4fte und Unternehmen rechtliche Einflussfaktoren auf Management-Entscheidungen nicht mehr nur als Risiko, sondern auch als Chance verstehen.<\/p>\n<p><strong>Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr die Zukunft f\u00fcr LAM?<br \/>\n<\/strong>Legal Management ist immer noch eine sehr junge akademische Disziplin. Ich w\u00fcnsche mir, dass sie im akademischen Leben unserer Universit\u00e4t und global noch st\u00e4rker verankert wird und die HSG deren Beitrag zur internationalen Sichtbarkeit der Universit\u00e4t auch in Zukunft anerkennt.<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre pers\u00f6nlichen Pl\u00e4ne?<br \/>\n<\/strong>Ich werde weiterhin an der Executive School unterrichten. F\u00fcr einige Zeit weiterf\u00fchren werde ich auch meine Aktivit\u00e4ten an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und an der University of Miami School of Law. Hinzu kommen einige Verwaltungsratsmandate, die mich fordern und mir Spass machen. Und besonders freue ich mich auf mehr Freizeit. Ich bin begeisterter Grossvater, der sein Bestes geben wird, dass die Grosskinder Fahrrad fahren, Karten spielen und Skifahren lernen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bruno Mascello, Ende M\u00e4rz \u00fcbernehmen Sie den Stab von Leo Staub als akademischer Direktor. Wo gibt\u2019s Herausforderungen?<br \/>\n<\/strong>Inhaltlich werden wir innovativ bleiben, d.h. aktuelle Bed\u00fcrfnisse im Weiterbildungsmarkt erkennen, aufgreifen und umsetzen. So haben wir schon in der Vergangenheit erfolgreich unser Portefeuille mit immer neuen Kursangeboten laufend ausgebaut, wie z.B. in den Bereichen Verhandeln, Compliance, Datenschutz und Legal Tech. \u00dcberdies werden wir uns ver\u00e4nderten Bed\u00fcrfnissen der Teilnehmenden stellen, die allenfalls andere Formate bevorzugen oder zumindest Neues ausprobieren wollen. Schliesslich wird sich zeigen, ob die Erfahrungen mit der gegenw\u00e4rtigen Corona-Situation auch seine Spuren in der Weiterbildung hinterlassen wird. Nachdem das Arbeitsleben nun schlagartig auf breiter Front ins Homeoffice verschoben wird, werden viele zwingenderweise eine neue Online-Erfahrung machen. Das wird den Pr\u00e4senzunterricht nat\u00fcrlich nie vollst\u00e4ndig verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen, weil gerade in der Weiterbildung die Klassenerfahrung, der aktive Austausch mit Referierenden und Teilnehmenden, das Weiterbildungserlebnis vor Ort und vor allem die wichtigen Netzwerkaktivit\u00e4ten nur, beziehungsweise deutlich besser, in unmittelbarer N\u00e4he funktionieren.<\/p>\n<p><strong>Wohin geht die Reise?<br \/>\n<\/strong>Wir sind exzellente Schnittstellen-Provider, die schnell und kompetent auf Neuerungen reagieren. Die Schnittstelle von Recht und Betriebswirtschaft wird bereits gut bedient, und wir werden unser Angebot in diesen Bereichen laufend weiter ausbauen. Ferner werden wir den Ausbau unserer Kernkompetenz, verschiedene Disziplinen miteinander verbinden zu k\u00f6nnen, weiterentwickeln. So erweitert sich die HSG gerade in den Bereichen Medizin und Computer Sciences, was sicher auch interessante Neuerungen in der Weiterbildung er\u00f6ffnen wird. Wir werden vermehrt auch neue Kundengruppen ansprechen, die z.B. k\u00fcrzere bzw. online Formate suchen. Schliesslich werden wir unsere verschiedenen Angebote weiterhin auch massgeschneidert f\u00fcr verschiedene Kunden anbieten.<\/p>\n<p><strong>Was begeistert Sie an dieser Position?<br \/>\n<\/strong>Bildung hat f\u00fcr mich stets eine sehr grosse Bedeutung gehabt. Ich bin vom Weiterbildungsvirus infiziert. So war und bin ich selbst regelm\u00e4ssig Teilnehmer von Weiterbildungen und. \u00a0habe diese nie davon abh\u00e4ngig gemacht, ob sie mir mein Arbeitgeber bezahlt. Mit Offenheit und Neugier m\u00f6chte ich meinen Geist jung halten und diese Beweglichkeit auch im Tagesgesch\u00e4ft und in meinem Team einbringen. Genau das macht jeden zum besseren, erfolgreicheren und agilen Mitarbeitenden. Den Teilnehmenden unserer Kurse m\u00f6chte ich helfen, dieses Feuer zu entfachen bzw. weiter brennen zu lassen, damit die Begeisterung f\u00fcr Wissen anh\u00e4lt und einen nachhaltigen Effekt erzielt.<\/p>\n<p><strong>Welchen Beitrag m\u00f6chten Sie mit dem LAM-Team leisten?<br \/>\n<\/strong>Ich freue mich sehr darauf, mit dem ganzen Law und Management Team weiterhin daf\u00fcr zu sorgen, dass alle Weiterbildungsinteressierten mit unseren Angeboten geistige Herausforderungen finden, Inspiration erfahren und mehr als genug \u00abFood for Thoughts\u00bb erhalten, um auf diese Weise einen wertvollen Beitrag zu ihrem beruflichen und privaten Weiterkommen zu leisten. Oder einfacher ausgedr\u00fcckt: Unser Wissen soll bei jedem Studenten und Teilnehmenden die versprochene Wirkung erzeugen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leo Staub \u2013 wie sind Sie akademischer Direktor des Bereiches Law and Management der Executive School geworden? 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Die digitale Transformation macht heute auch vor Anwaltskanzleien und Rechtsabteilungen nicht Halt und wirkt als Katalysator wirtschaftlichen Arbeitens. Die von Leo Staub initiierte und vom ganzen LAM Team weiter entwickelten Weiterbildungsprogramme f\u00fcr Anw\u00e4ltinnen und Anw\u00e4lte, aber auch f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte mit Interesse an Wirtschaftsrecht, erfreuen sich bis heute grosser Beliebtheit. Ein Interview mit Leo Staub und Bruno Mascello. <\/p>\n","school":{"ID":6,"post_author":"1","post_date":"2017-07-11 10:24:26","post_date_gmt":"2017-07-11 08:24:26","post_content":"Law &amp; Management bietet Weiterbildungen an der Schnittstelle zwischen Recht und Betriebswirtschaft. 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