{"id":1066,"date":"2019-06-25T12:00:36","date_gmt":"2019-06-25T10:00:36","guid":{"rendered":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/?p=1066"},"modified":"2019-06-25T16:46:29","modified_gmt":"2019-06-25T14:46:29","slug":"bei-frauenfoerderung-geht-es-um-fairness-und-um-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/bei-frauenfoerderung-geht-es-um-fairness-und-um-geld","title":{"rendered":"Bei Frauenf\u00f6rderung geht es um Fairness. Und um Geld."},"content":{"rendered":"<p>Auch im Rest der Welt sieht es nicht anders aus, wie ein UNO-Bericht zeigt: Nach wie vor sind Frauen im Top Management untervertreten. Nur bei 5% der Fortune 500 Firmen sind die CEO\u2019s weiblich. Dabei ist die wirtschaftliche Gleichstellung der Frauen gut f\u00fcr die Wirtschaft. Unternehmen profitieren von einer h\u00f6heren Effektivit\u00e4t und einem erh\u00f6hten Wachstum, wenn sie Frauen in ihren F\u00fchrungsteams haben \u2013 hier ist nicht nur von einer einzelnen Frau die Rede, sondern von mindestens einem Drittel des gesamten F\u00fchrungsteams. Und deshalb stellt sich die Frage, weshalb gibt es nicht mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen? Und was kann getan werden, damit sich dies \u00e4ndert?<\/p>\n<p>In der Schweiz gibt es verschiedene Gr\u00fcnde daf\u00fcr. Auf der politischen Ebene ist es ein Steuersystem, das keinen Anreiz schafft, dass bei einem Paar mit Kindern Frau und Mann arbeiten gehen. Auch das Angebot an (bezahlbaren) Krippenpl\u00e4tzen ist beschr\u00e4nkt. Die soziale Komponente spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Der Mann wird in der Gesellschaft immer noch als Ern\u00e4hrer angesehen und die Frau als Unterst\u00fctzerin.<\/p>\n<p>Einen ebenso wichtigen Part spielen aber auch die Unternehmen. Hier hat einerseits die ungleiche Verteilung von Teilzeitarbeit und andererseits die stereotypen Rollenerwartungen einen Einfluss auf die Bef\u00f6rderungsentscheide. Wird eine Frau Mutter wird sie oft automatisch in die Schublade \u00abkein Interesse an Karriere\u00bb gesteckt, wohingegen beim Mann meistens ein Karriereinteresse vorausgesetzt wird.<\/p>\n<p>Viele Frauen machen eine Erwerbspause, wenn sie M\u00fctter werden und haben nach einigen Jahren mit Unterbruch M\u00fche, wieder einzusteigen. Mit dem sehr erfolgreichen <a href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/de\/programme\/women-back-business\">Women Back to Business-Programm<\/a> unterst\u00fctzt die Universit\u00e4t St.Gallen seit \u00fcber 10 Jahren Frauen beim Weg zur\u00fcck in die Berufswelt. Doch wie k\u00f6nnen Frauen unterst\u00fctzt werden, die seit Jahren im Beruf sind, aber die Karriere nicht vorangeht?<\/p>\n  \n  <div class=\"box right courses\">\n          <div class=\"course clickable\">\n        <h5>Executive School Studiengang:<\/h5>\n        <div class=\"terms\">\n          Open Programmes<br>        <\/div>\n\n        <h4>\n          <a target=\"_self\" href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/de\/programme\/women-back-business\">Women Back to Business<\/a>        <\/h4>\n\n        <div class=\"description\">\n          Management-Weiterbildung f\u00fcr Wiedereinsteigerinnen oder Umsteigerinnen        <\/div>\n      \n      <\/div>\n        <\/div>\n  \n<p>Frauen fehlt oft das Netzwerk, um beruflich weiterzukommen und\/oder sie sind f\u00fcr ihre Vorgesetzten zu wenig \u00absichtbar\u00bb. Mit dem neuen <a href=\"https:\/\/www.es.unisg.ch\/de\/fls\">\u00abFemale Leaders Seminar\u00bb<\/a> bietet die Universit\u00e4t als einzige Hochschule in der Schweiz ein deutschsprachiges Seminar nur f\u00fcr Frauen mit dem Potenzial und dem Wunsch, auf die oberen F\u00fchrungsetagen zu gelangen. F\u00fchrungskompetenz, Verhandlungs- und Auftrittskompetenz oder Stakeholder Management sowie Storytelling sind die wesentlichen Inhalte des 3-t\u00e4gigen Seminars. Zus\u00e4tzlich erhalten die Teilnehmerinnen drei Stunden Einzelcoaching sowie ein Peer Coaching und nat\u00fcrlich profitieren sie von einem wertvollen Netzwerk. Das Seminar findet vom 21.-23. November 2019 in St.Gallen statt. Das Seminar ist ein erster wichtiger Schritt, um Frauen in F\u00fchrungspositionen zu bringen.<\/p>\n<p>Quellen<\/p>\n<p>Cheryl.<em> Women CEOs of the S&amp;P 500 (2014)<\/em>. <u><a href=\"http:\/\/www.catalyst.org\/knowledge\/women-ceos-sp-500\">http:\/\/www.catalyst.org\/knowledge\/women-ceos-sp-500<\/a>.<\/u><\/p>\n<p>McKinsey &amp; Company, <em>Women Matter: Time to accelerate. Ten years of insights into gender diversity 2018<\/em>. <u><a href=\"https:\/\/www.empowerwomen.org\/-\/media\/files\/un%20women\/empowerwomen\/resources\/hlp%20briefs\/unhlp%20full%20report.pdf?la=en\">https:\/\/www.empowerwomen.org\/-\/media\/files\/un%20women\/empowerwomen\/resources\/hlp%20briefs\/unhlp%20full%20report.pdf?la=en<\/a>.<\/u><\/p>\n<p><u><em>Universit\u00e4t St.Gallen, Advance Women in Business. HSG &amp; Advance Gender Intelligence Report 2018<\/em>. https:\/\/advance-hsg-report.ch.<\/u><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch im Rest der Welt sieht es nicht anders aus, wie ein UNO-Bericht zeigt: Nach wie vor sind Frauen im Top Management untervertreten. Nur bei 5% der Fortune 500 Firmen sind die CEO\u2019s weiblich. Dabei ist die wirtschaftliche Gleichstellung der Frauen gut f\u00fcr die Wirtschaft. Unternehmen profitieren von einer h\u00f6heren Effektivit\u00e4t und einem erh\u00f6hten Wachstum, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":1059,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false},"categories":[49,50,20,37],"tags":[134,384,382,379,383],"acf":{"excerpt":"<p>W\u00e4hrend Frauen und M\u00e4nner im Nicht-Management nahezu ausgeglichen verteilt sind, liegt der Frauenanteil im Top-Management gerade noch bei 15%. Bereits bei der Bef\u00f6rderung von Nicht-Kader auf die unterste Kaderstufe werden Frauen signifikant weniger ber\u00fccksichtigt als M\u00e4nner. Mit dem Female Leaders Seminar m\u00f6chte die Universit\u00e4t St.Gallen diesem Zustand Gegensteuer geben. Ein Tropfen auf den heissen Stein oder ein nachhaltig wirksames Programm?<\/p>\n","school":false},"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1066"}],"collection":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lam.unisg.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}